Kalender Girls (2003)

Hey, schon lange nichts mehr geschrieben hier! Was ist denn los in Amstertamm? Ok, dann schreib ich eben was. Hab mir gestern den Film “Kalender Girls” angeschaut, weil mir ein Kollege sagte, er sei gut. Und er ist auch gut. Kann ich getrost weiterempfehlen. Natürlich ist es kein Filmerfilm (im Sinne von Muckermucke) und auch kein Meilenstein in der Filmgeschichte, aber muss denn jeder Film so sein? Nein.

Es geht um ein paar ältere Damen (ab 50J) eines kleinen Frauenvereins, die einen Kalender machen wollen, den sie dann verkaufen, um ein neues Sofa an ein Krankenhaus zu spenden. Und weil sie gelangweilt sind von alten Kalendern (mit Kirchen- oder Orchideenbildern), gelangweilt von den Voträgen im Frauenverein (”Über die Züchtung von Broccoli”) und weil sie überhaupt noch ziemlich gewitzte Frauen sind, kommen sie auf die Idee, einen Kalender mit Bildern von sich selbst zu machen – nackt. Und der hat natürlich mehr Erfolg als sie sich je erträumten.

Es ist ein englischer Film und der (gute) Humor ist daher auch anders, als man das von Hollywood-Produktionen kennt. Und weil man weiß, dass die Geschichte tatsächlich wahr ist, macht es das Ganze noch viel interessanter. Darüber hinaus verbreitet der Film ein durchweg positives Gefühl – trotz Todesfälle, Ehebetrug und Probleme mit dem Sohn. Die Frauen verbindet eine lange und intensive Freundschaft, die man sich so für sein späteres Leben wünscht (oder auch schon jetzt eben).

Ich kann den Film empfehlen und zwar nicht nur dem älteren Publikum. Nur ärgere ich mich ein bisschen über den Titel. Warum ist der in der deutschen Fassung “Kalender Girls” und nicht “Calendar Girls” oder “Kalender Frauen”. Man hätte ja echt konsequent sein können.

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