Ichi the Killer (JP 2001)

Abgefahrener Jakuza-Splatter von Takashi Miike (”Audition”). Saugeiles Intro, sehr schön anzusehn. Überhaupt sehr eigenständige visuelle Ausdrucksmittel, v.a. in Zwischensequenzen. Scheinbar unzählige interessante Handlungsstränge. Die Kerngeschichte um Ichi verleiht dem Film trotz allen Splatters und aller Gewalt eine schöne emotionale Qualität, ist auch schön gespielt. Ab der Mitte wird es richtig raffiniert, mit Rückblenden, Parallelismen, Widersprüchen und “Kurzschlüssen” in der Logik. Blindmachende Abhängigkeiten durch Beziehungen/Freundschaften/Zugehörigkeit. Manipulation. Trieb. Ängste. Unterdrückung. Ereignisketten. Zufall und Gesetzmäßigkeiten. Sehenswert, aber stellenweise nichts für zarte Gemüter.

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