Fluch der Karibik (Pirates of the Carribbean)

Ich bin mir bei so viel Marketing nie sicher, ob man den Film wirklich sehen muss, aber jeder, der ihn gesehen hatte, sagte, er sei gut. Also kurz vorab: er ist auch gut (aber ich mag das Ende nicht). Johnny Depp spielt einen Piraten, dessen Mannschaft sich in einer Meuterei gegen ihn gewendet hat. Nun hat er die Chance, sein Schiff und seine Mannschaft wieder zurückzugewinnen, doch ein Fluch lastet auf den Piraten.

Dieser Fluch war wohl ein Segen für Industrial Light & Magic, die jede Menge hässliche Skelette durch das Mondlicht animieren durften. Die Integration in die Live-Action ist wirklich gut gelungen, obwohl ich mich immer noch wundere, warum animierte Lebewesen sich immer so seltsam bewegen (dass die das nicht in den Griff bekommen…).

Aber zurück zur Geschichte. Mir kam es irgendwie gar nicht so vor, als ob der Film wirklich Überlänge hätte. Es gibt jede Menge Überraschungsmomente und Wendungen, die den Film nie langweilig oder billig erscheinen lassen. Der beste Charakter ist natürlich Johnny Depp und man merkt, dass er wirklich spielen kann. Bei seinem Erscheinungsbild unterschätzt man seine Figur ebenso wie seine Gegner im Film, was letztendlich zu einem “wow, der ist eigentlich ziemlich cool” führt. Die anderen Schauspieler sind ok, ich werde mich aber bestimmt nicht an sie erinnern. Keira Kneightley sieht zwar gut aus, aber sie hat nicht gerade einen starken Charakter in diesem Film. Auch Orlando Bloom ist eher nur so ein Schönling.

Und das Ende ist wirklich “cheesy”. Man merkt, dass sie damit nur die Zuschauerzahlen erhöhen wollten. Dennoch lohnt es sich, diesen Film zu sehen.

Keine Kommentare, keine Pings.

1 Kommentar

  • Ich brauch Bilder.