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	<title>blog.amstertamm.de &#187; Film, TV</title>
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		<title>Beauty and the Geek</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2005 08:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mardön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Grade die erste Episode von Beauty and the Geek angeschaut &#8212; und bin begeistert. Bin zufällig drüber gestolpert, und hatte hinter dem Titel eher ne Sitcom vermutet als das als was es sich herausstellte: ne neue Reality-Gameshow. Seit letzter Woche auf WB.
Sendungsinhalt ist ein clash of cultures: &#8220;It all starts with seven women who are [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grade die erste Episode von <a href="http://www.thewb.com/Shows/GenericShow/0,11116,228773,00.html">Beauty and the Geek</a> angeschaut &#8212; und bin begeistert. Bin zufällig drüber gestolpert, und hatte hinter dem Titel eher ne Sitcom vermutet als das als was es sich herausstellte: ne neue Reality-Gameshow. Seit letzter Woche auf WB.</p>
<p>Sendungsinhalt ist ein <i>clash of cultures</i>: &#8220;It all starts with seven women who are academically impaired. Next, add seven men who are brilliant but socially challenged.&#8221; Im Laufe der Sendung wird getestet: Buchstabieren, Tanzen, Geographie, Popkultur-Wissen. &#8220;During these competitions, the geek must try to pass his brains onto the beauty, while the beauty tries to pull the game out of the geek. They&#8217;re so far apart on the social spectrum that they&#8217;re practically different species, but if they make it to the end, they could both walk away gifted and gorgeous.&#8221;<br />
<span id="more-82"></span><br />
Hat mich zunächst an die erste Staffel von The Apprentice erinnert: die hyperaktive TV-Aufmache stört, mit Zeit und Spannungsbögen wird professionell gehaushaltet, und vor jeder Werbepause gibts nen Cliffhanger. Einzelne Athmosphären-Sounds sind direkt aus The Apprentice geklaut, und statt dem &#8220;Board Room&#8221; gibts nen &#8220;Elimination Room&#8221;. </p>
<p>(Informativ dazu auch die <a href="http://www.thewb.com/Shows/GenericShow/0,11116,228773,00.html">URL der Homepage</a> mit der Bezeichnung &#8220;GenericShow&#8221; im Pfad. <a href="http://www.apple.com/macosx/">Tiger</a>&#8217;s Dictionary übersetzt &#8220;generic&#8221; mit: <i>characteristic of or relating to a class or group of things, blanket, no-name</i>. Übersetzung: ein erprobtes Sendekonzept wird mit austauschbaren Inhalten gefüllt. Fließband-TV.)</p>
<p>Trotz Aufmachung und schnellen Schnitten gibt es aber überraschend schöne Momente, faszinierende Blicke auf amerikanische Klischees, und Sekundenabschnitte voller Echtheit und Menschlichkeit die MTV schon lange nicht mehr zeigt. </p>
<p>Beauty and the Geek ist nicht nur ein spannendes soziales Experiment. Es ist, genauso wie The Apprentice es am Anfang war, eine der wenigen aktuellen TV-Sendungen in denen man reales Leben vorgeführt bekommt. Klar sind alle gecastet, klar wird überall steuernd eingegriffen, geschnitten; aber diese ungekannte Situation in der sich die Kandidaten befinden erschafft eine Unsicherheit, eine Anspannung in der jeder Mensch nicht anders kann als sich selbst zu zeigen. Beauty and the Geek lebt vom überraschenden, enttarnenden Effekt der <a href="http://www.hyperkommunikation.ch/todesco/publikationen/schriftumsteller/hk_pertu.htm">Perturbation</a>. Und das (zumindest bisher) ohne die pubertäre gelangweilte Gewalt von Jackass, ohne Ekelspiele wie Käfer-Essen oder Schlangengrube, unter Aufrechterhaltung der menschlichen Würde. </p>
<p>Beim Apprentice hat die Spannung genau eine Staffel lang angehalten, dann war der ganzen Nation die Situation bekannt, war jeder TV-Zuschauer bereits Professioneller. Bei Beauty and the Geek wird das sicher nicht anders sein; aber bis dahin bleibe ich Fan.</p>
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		<title>Hotel Ruanda (2005)</title>
		<link>http://blog.amstertamm.de/hotel-ruanda-2005/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2005 17:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oriba san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Freunde von mir sagten, sie wollen da nicht rein, weil sie keine Lust auf Filme hätten, die schwer zu verdauen seien. Vorher dachte ich: Kann doch nicht so schlimm sein. Danach dachte ich: Ich kann sie verstehen. Was einen dennoch nicht davon abhalten sollte, sich &#8220;Hotel Ruanda&#8221; (Hotel Rwanda) anzuschauen.

Denn es wird einem vieles bewusst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freunde von mir sagten, sie wollen da nicht rein, weil sie keine Lust auf Filme hätten, die schwer zu verdauen seien. Vorher dachte ich: Kann doch nicht so schlimm sein. Danach dachte ich: Ich kann sie verstehen. Was einen dennoch nicht davon abhalten sollte, sich &#8220;Hotel Ruanda&#8221; (Hotel Rwanda) anzuschauen.<br />
<span id="more-79"></span><br />
Denn es wird einem vieles bewusst. Dass man doch immer nur einen sehr kleinen Teil eines Geschehens in den Medien mitbekommt. Dass sich der Westen teilweise einen Dreck um die afrikanische Weltbevölkerung schert. Und dass Rassenfeindlichkeit &#8211; und hier steht Schwarz gegenüber Schwarz, äußerlich nicht einmal unterscheidbar &#8211; wohl immer ein Teil unseres Lebens bleiben wird. Leider.</p>
<p>Der Film ist sehr eindrucksvoll und wie in den anderen Kritiken versprochen wird man doch sehr an &#8220;Schindlers Liste&#8221; erinnert &#8211; wobei hier weniger Blut fließt (was nicht heißen mag, dass er weniger brutal ist). Lustige Stellen gibt es kaum. Was letztendlich auch das schwere Gefühl um die Magengegend erklärt, das man beim Verlassen des Kinos hat.</p>
<p>Es gibt bei Filmen über den Zweiten Weltkrieg immer irgendwie einen unausgesprochenen gesellschaftlichen Zwang, sie sehen zu müssen. Mir geht das inzwischen ziemlich auf die Nerven. Und daher fühle ich mich weitaus wohler einen Film wie &#8220;Hotel Ruanda&#8221; zu sehen, denn Ruanda und alle Opfer von damals haben es nicht weniger verdient ihre Geschichte erzählen zu dürfen.</p>
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		<title>Fahrenheit 9/11 (2004)</title>
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		<comments>http://blog.amstertamm.de/fahrenheit-911-2004/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2004 13:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oriba san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vorführung war natürlich fast ausverkauft, hat dieser Film doch jede Menge Presse bekommen. Ich denke, der Film ist wichtig für die Amerikaner. Er ist in gewohnter Michael Moore Manier auch gut gemacht. Aber irgendwie hat er nicht dieselbe schöne Erzähllinie wie etwa Bowling for Columbine.

Das mag daran liegen, dass die Geschichte der amerikanischen Regierung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorführung war natürlich fast ausverkauft, hat dieser Film doch jede Menge Presse bekommen. Ich denke, der Film ist wichtig für die Amerikaner. Er ist in gewohnter Michael Moore Manier auch gut gemacht. Aber irgendwie hat er nicht dieselbe schöne Erzähllinie wie etwa <em>Bowling for Columbine</em>.<br />
<span id="more-76"></span><br />
Das mag daran liegen, dass die Geschichte der amerikanischen Regierung, wie sie in den letzten vier Jahren verlaufen ist, nicht den typischen dramaturgischen Regeln eines Drehbuchs gefolgt ist. Die Frage ist allerdings, ob Moore wirklich die Geschichte chronologisch hätte erzählen müssen.</p>
<p>Man erkennt, dass ihn sehr viel an der aktuellen US-Regierung stört und er versucht, möglichst viel davon (auch Dinge, die man schon aus seinem Bestseller <em>Stupid White Men</em> kennt) in den Film zu packen. Das lenkt ab und die eigentliche Message &#8220;Wählt Bush ab!&#8221; geht am Ende des Films sogar ein wenig unter.</p>
<p>Uns im Vergleich zum Durchschnittsamerikaner relativ gut durch die Presse informierten Deutschen sind viele der Themen schon bekannt. Darüber hinaus betreffen uns gewisse Themen wie z.B. die Probleme der Familien mit Kindern beim Militärdienst im Irak nicht so sehr. Abgesehen davon haben wir auch eine etwas andere Einstellung zum Militär als die Amerikaner. Das schwächt die Wirkung des Films natürlich ein wenig ab.</p>
<p>Dennoch enthält <em>Fahrenheit 9/11</em> wieder schöne Zitate, interessante Fakten und witziges Fremdmaterial. Insbesondere die Ausschnitte, die Bush lächerlich machen, sind gut gewählt. Es ist jedem klar, dass Moore sehr einseitig und parteiisch an das Thema herangeht. Dennoch bleibt einem manchmal der Mund offen stehen, wenn man sieht, wie ungeschickt sich der amerikanische Präsident anstellt und dabei ganz schön dumm aussieht. Dafür lohnt es sich dann doch.</p>
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		<title>Shrek 2 (2004)</title>
		<link>http://blog.amstertamm.de/shrek-2-2004/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2004 09:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oriba san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erwartet witzig. Lohnt sich zu sehen. Im Vergleich muss man dennoch sagen, dass der erste Teil besser war. In Shrek 2 gibt es viele &#8220;Depri-Szenen&#8221;, in denen Shrek unzufrieden mit der Situation ist (Whiner!). Nach dem dritten Mal ging&#8217;s mir ein bisschen auf die Nerven.

Auch die Geschichte gibt nicht ganz so viel her wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erwartet witzig. Lohnt sich zu sehen. Im Vergleich muss man dennoch sagen, dass der erste Teil besser war. In <em>Shrek 2</em> gibt es viele &#8220;Depri-Szenen&#8221;, in denen Shrek unzufrieden mit der Situation ist (Whiner!). Nach dem dritten Mal ging&#8217;s mir ein bisschen auf die Nerven.<br />
<span id="more-75"></span><br />
Auch die Geschichte gibt nicht ganz so viel her wie die des ersten Teils. Der Film ist trotzdem ein guter Spaß. Wahrscheinlich noch mehr, wenn man die amerikanische Kultur ein bisschen kennt (u.a. mit Anspielungen auf <em>Entertainment Tonight</em>, <em>Cops</em> und die Fast Food Gesellschaft). Insbesondere die Nuancen sind da gut getroffen. Mein Lieblingswitz: Pinocchio und die Damenunterwäsche.</p>
<p>Die Grafik ist extrem besser geworden, obwohl sie schon im ersten Teil gut war. Die Gesichtsausdrücke bekommen PDI immer gut hin, meiner Meinung nach noch besser als Pixar (der Kater-Blick ist ja jetzt schon berühmt). Während der Werbung gab es eine Vorschau für einen kommenden, voll animierten Film mit echten Personen (irgendwas mit Tom Hanks), der um Welten schlechter war.</p>
<p>Nur frage ich mich: Wie kommen Shreks Freunde so schnell nach Far Far Away, um ihn zu retten, wenn er doch Tage braucht? Vielleicht hat hier ja jemand eine plausible Antwort.</p>
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		<title>Spiderman 2 (USA 2004)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2004 09:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oriba san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf jeden Fall besser als der erste Teil. Warum? Weil nicht die typische Action im Vordergrund steht, sondern Peter Parkers Konflikt um seine zwei Leben. Dieser Konflikt kommt ganz gut zum Ausdruck, nur leider finde ich die Auflösung des Konflikts ziemlich platt (&#8221;wir brauchen halt &#8216;nen Helden!&#8221;). Gut ist auch, dass man ein paar Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf jeden Fall besser als der erste Teil. Warum? Weil nicht die typische Action im Vordergrund steht, sondern Peter Parkers Konflikt um seine zwei Leben. Dieser Konflikt kommt ganz gut zum Ausdruck, nur leider finde ich die Auflösung des Konflikts ziemlich platt (&#8221;wir brauchen halt &#8216;nen Helden!&#8221;). Gut ist auch, dass man ein paar Dinge sieht, die man sich schon im ersten Teil gewünscht hätte (ich muss so abstrakt schreiben, um nicht den Film zu versauen).<br />
<span id="more-74"></span><br />
Es wird deutlich auf den dritten Teil hingelenkt, indem ein paar wichtige Fragen offen gelassen werden. Aber nicht im Sinne von &#8220;wir wollen, dass Du auch den dritten Teil siehst, damit wir noch ein bisschen verdienen&#8221;, sondern mehr im Sinne von &#8220;es ist ohnehin eine Trilogie, wir hatten uns das schon vor Jahren ausgedacht&#8221;.</p>
<p>Tobey Maguire ist ok, wenn auch nicht brilliant. Kirsten Dunst wurde ja mehrmals in anderen Reviews runtergemacht, teilweise zurecht. Insbesondere ihr Endmonolog ist so schlecht &#8211; ich war mir nicht sicher, ob es nur sie war oder ob das Drehbuch an der Stelle so schlecht war. Es ist nicht so schlimm, weil die Frau ok aussieht und nicht eine allzu große Rolle hat.</p>
<p>Die Effekte sind in Ordnung. Häufig sieht man an Spidermans Bewegungen jedoch, dass er computer-animiert ist. (Dass die das nach all den Jahren Computeranimation nicht besser hinbekommen, wundert mich.)</p>
<p>Physiker und andere, die sich für Kernfusion interessieren, sollten den Film nicht sehen. Die wissenschaftliche Komponente des Films ist totaler Quatsch.</p>
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		<title>The Day After Tomorrow (USA 2004)</title>
		<link>http://blog.amstertamm.de/the-day-after-tomorrow-usa-2004/</link>
		<comments>http://blog.amstertamm.de/the-day-after-tomorrow-usa-2004/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2004 02:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mardön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Toller Katastrophenfilm von Roland Emmerich. Über die Handlung muss man sicher kaum was berichten, wurde schließlich äußerst intensiv in diversen Medien behandelt: Auf einmal kommt die große Klimakatastrophe, und den wenigen Wissenschaftlern dies vorausahnen glaubt keiner, bis es dann bereits zu spät ist. Dazwischen menschliche Dramen, tragische Tode, einsame Helden und das Zusammenhalten in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Toller Katastrophenfilm von Roland Emmerich. Über die Handlung muss man sicher kaum was berichten, wurde schließlich äußerst intensiv in diversen Medien behandelt: Auf einmal kommt die große Klimakatastrophe, und den wenigen Wissenschaftlern dies vorausahnen glaubt keiner, bis es dann bereits zu spät ist. Dazwischen menschliche Dramen, tragische Tode, einsame Helden und das Zusammenhalten in der Not.<br />
<span id="more-72"></span><br />
Der Film ist überraschenderweise ein totaler Erfolg. Anders als das ähnlich groß publizierte Trash-Fest Troja ist der Film handwerklich nicht nur äußerst gelungen, sondern geradezu meisterhaft inszeniert. Spannend, mitreißend, bewegend, kaum kitschig. Unterhaltsam. Die eingesetzten Computereffekte passen sich nahtlos in den Film ein; gezeigt werden atemberaubende Szenerien, die Tornado-zernarbte Innenstadt von LA, Wolkenberge, Eislandschaften. Erfreulicherweise hält der Film ein was der Trailer versprochen hat: Eskapistische Szenerie und Bilderekstase.</p>
<p>Eine der Hauptfiguren des Films, einer der ungehörten Propheten, wird gespielt von Dennis Quaid (bei dem ich immer noch an Jerry Lee Lewis denken muss), und ich find den im Film sogar ganz gut. Jake Gyllenhaal spielt seinen Sohn, zweite Hauptrolle, macht eigentlich kaum was anderes als in seinen bisherigen Filmen (Donnie Darko etc), ist aber trotzdem auch super (nach Aussage des Berliner U-Bahn-TV spielt er die Hauptrolle im irgendwann noch zu drehenden neuen Superman-Film).</p>
<p>Äußerst sehenswert. Und, so wird berichtet, sogar <a href="http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/26.05.2004/1141586.asp">empfohlen von Jürgen Trittin</a>.</p>
<p>IMDB: <a href="http://imdb.com/title/tt0319262/">The Day After Tomorrow</a><br />
Offizielle Homepage: <a href="http://www.thedayaftertomorrow.com/">thedayaftertomorrow.com</a></p>
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		<title>Eternal Sunshine of the Spotless Mind (2004)</title>
		<link>http://blog.amstertamm.de/eternal-sunshine-of-the-spotless-mind-2004/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2004 11:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oriba san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Film sollte man schon gesehen haben. Auch wenn man normalerweise Jim Carrey, Kate Winslet, Kirsten Dunst, Mark Ruffalo, Elijah Wood oder Tom Wilkinson nicht mag. Besonders Jim Carrey erscheint hier erstaunlich anders als sonst. Ich war mit Leuten im Film, die Carrey hassen und ihn in diesem Film sogar sympathisch fanden.

Was mir besonders gefiel:

Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.eternalsunshine.com/">Diesen Film</a> sollte man schon gesehen haben. Auch wenn man normalerweise Jim Carrey, Kate Winslet, Kirsten Dunst, Mark Ruffalo, Elijah Wood oder Tom Wilkinson nicht mag. Besonders Jim Carrey erscheint hier erstaunlich anders als sonst. Ich war mit Leuten im Film, die Carrey hassen und ihn in diesem Film sogar sympathisch fanden.<br />
<span id="more-71"></span><br />
Was mir besonders gefiel:</p>
<ul>
<li>Es gibt richtige Charaktere in diesem Film, keine flachen Personen, denen zwangsweise irgendeine billige Vergangenheit angehängt wird. Außerdem handeln sie so, wie man vielleicht auch selbst handeln würde.</li>
<li>Das Thema selbst wird angemessen behandelt. Auch wenn alles nicht so real erscheint und die technischen Möglichkeiten in der realen Welt nicht gegeben sind, fielen mir keine logischen Fehler auf. Und es gab nichts Bedeutendes, was man noch hätte hinzufügen müssen.</li>
<li>Es baut sich alles schön auf bis zum Höhepunkt in der letzten Minute: Was machen wir, wenn wir jetzt schon wissen, wie es ausgeht?</li>
</ul>
<p>Aber in Wirklichkeit fesselt der Film wahrscheinlich, weil einem das alles so bekannt vorkommt:</p>
<ul>
<li>Joel und Clementine würden ihre am Ende hässlich gewordene Beziehung am liebsten aus ihrem Gedächtnis löschen.</li>
<li>Joel erinnert sich im Nachhinein fast nur an die guten Seiten.</li>
<li>Dann hätte er doch gerne alles wieder zurück.</li>
<li>In einer zweiten Chance merken sie, dass das nicht geht.</li>
<li>Fast alle Personen erinnern mich an Menschen, die ich kenne&#8230;</li>
</ul>
<p>(Hey, ich hab jetzt eigentlich wirklich nicht viel verraten.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kalender Girls (2003)</title>
		<link>http://blog.amstertamm.de/kalender-girls-2003/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2004 18:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oriba san</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Hey, schon lange nichts mehr geschrieben hier! Was ist denn los in Amstertamm? Ok, dann schreib ich eben was. Hab mir gestern den Film &#8220;Kalender Girls&#8221; angeschaut, weil mir ein Kollege sagte, er sei gut. Und er ist auch gut. Kann ich getrost weiterempfehlen. Natürlich ist es kein Filmerfilm (im Sinne von Muckermucke) und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey, schon lange nichts mehr geschrieben hier! Was ist denn los in Amstertamm? Ok, dann schreib ich eben was. Hab mir gestern den Film &#8220;Kalender Girls&#8221; angeschaut, weil mir ein Kollege sagte, er sei gut. Und er ist auch gut. Kann ich getrost weiterempfehlen. Natürlich ist es kein Filmerfilm (im Sinne von Muckermucke) und auch kein Meilenstein in der Filmgeschichte, aber muss denn jeder Film so sein? Nein.<br />
<span id="more-64"></span><br />
Es geht um ein paar ältere Damen (ab 50J) eines kleinen Frauenvereins, die einen Kalender machen wollen, den sie dann verkaufen, um ein neues Sofa an ein Krankenhaus zu spenden. Und weil sie gelangweilt sind von alten Kalendern (mit Kirchen- oder Orchideenbildern), gelangweilt von den Voträgen im Frauenverein (&#8221;Über die Züchtung von Broccoli&#8221;) und weil sie überhaupt noch ziemlich gewitzte Frauen sind, kommen sie auf die Idee, einen Kalender mit Bildern von sich selbst zu machen &#8211; nackt. Und der hat natürlich mehr Erfolg als sie sich je erträumten.</p>
<p>Es ist ein englischer Film und der (gute) Humor ist daher auch anders, als man das von Hollywood-Produktionen kennt. Und weil man weiß, dass die Geschichte tatsächlich wahr ist, macht es das Ganze noch viel interessanter. Darüber hinaus verbreitet der Film ein durchweg positives Gefühl &#8211; trotz Todesfälle, Ehebetrug und Probleme mit dem Sohn. Die Frauen verbindet eine lange und intensive Freundschaft, die man sich so für sein späteres Leben wünscht (oder auch schon jetzt eben).</p>
<p>Ich kann den Film empfehlen und zwar nicht nur dem älteren Publikum. Nur ärgere ich mich ein bisschen über den Titel. Warum ist der in der deutschen Fassung &#8220;Kalender Girls&#8221; und nicht &#8220;Calendar Girls&#8221; oder &#8220;Kalender Frauen&#8221;. Man hätte ja echt konsequent sein können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ichi the Killer (JP 2001)</title>
		<link>http://blog.amstertamm.de/ichi-the-killer-jp-2001/</link>
		<comments>http://blog.amstertamm.de/ichi-the-killer-jp-2001/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2003 07:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mardön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Abgefahrener Jakuza-Splatter von Takashi Miike (&#8221;Audition&#8221;). Saugeiles Intro, sehr schön anzusehn. Überhaupt sehr eigenständige visuelle Ausdrucksmittel, v.a. in Zwischensequenzen. Scheinbar unzählige interessante Handlungsstränge. Die Kerngeschichte um Ichi verleiht dem Film trotz allen Splatters und aller Gewalt eine schöne emotionale Qualität, ist auch schön gespielt. Ab der Mitte wird es richtig raffiniert, mit Rückblenden, Parallelismen, Widersprüchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgefahrener Jakuza-Splatter von Takashi Miike (&#8221;Audition&#8221;). Saugeiles Intro, sehr schön anzusehn. Überhaupt sehr eigenständige visuelle Ausdrucksmittel, v.a. in Zwischensequenzen. Scheinbar unzählige interessante Handlungsstränge. Die Kerngeschichte um Ichi verleiht dem Film trotz allen Splatters und aller Gewalt eine schöne emotionale Qualität, ist auch schön gespielt. Ab der Mitte wird es richtig raffiniert, mit Rückblenden, Parallelismen, Widersprüchen und &#8220;Kurzschlüssen&#8221; in der Logik. Blindmachende Abhängigkeiten durch Beziehungen/Freundschaften/Zugehörigkeit. Manipulation. Trieb. Ängste. Unterdrückung. Ereignisketten. Zufall und Gesetzmäßigkeiten. Sehenswert, aber stellenweise nichts für zarte Gemüter.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gloomy Sunday (D 1999)</title>
		<link>http://blog.amstertamm.de/gloomy-sunday-d-1999/</link>
		<comments>http://blog.amstertamm.de/gloomy-sunday-d-1999/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2003 13:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mardön</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film, TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Budapest in den Dreißigern, László Szabó (Joachim Król) und Ilona Várnai (Erika Marozsán) führen ein Restaurant. Ihr Pianist András Aradi (Stefano Dionisi) schreibt aus Verehrung ein Lied für Ilona: Das Lied vom traurigen Sonntag. Das Lied wird bekannt, und damit auch das Restaurant. Als der Krieg ausbricht wird der deutsche Hans Eberhard Wieck (Ben Becker), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Budapest in den Dreißigern, László Szabó (Joachim Król) und Ilona Várnai (Erika Marozsán) führen ein Restaurant. Ihr Pianist András Aradi (Stefano Dionisi) schreibt aus Verehrung ein Lied für Ilona: Das Lied vom traurigen Sonntag. Das Lied wird bekannt, und damit auch das Restaurant. Als der Krieg ausbricht wird der deutsche Hans Eberhard Wieck (Ben Becker), ein Stammkunde des Restaurants, NS-Direktor für Budapest &#8212; was pikant ist, denn László ist Jude.<br />
<span id="more-56"></span><br />
Einer der wenigen wirklich guten deutschen Filme der letzten zehn Jahre. Nicht zu viel Offensichtliches, eine schöne und traurige Geschichte, und Gott sei Dank keine Liebeskomödie.</p>
<p>Guter Einstieg mit András Bálint als trocken zurückhaltender Restaurantinhaber der Gegenwart; der eigentliche Film ist eine Rückblende. Joachim Król und Ben Becker in Rollen die ihnen passen und in denen sie nicht nerven (hätte nicht gedacht dass man sowas noch zu sehen bekommt). Becker perfekt als der ekelhafte opportune Deutsche, der zwar nett tut aber von Anfang an nie zur Identifikationsfigur werden kann. Król ebenso gut als netter und kompetenter Restaurantinhaber, wenns später emotional wird spielt er überzeugend. Erika Marozsán perfekt gecastet als engelhafte Schönheit der alle verfallen, und Stefano Dionisi als Pianist, schließlich als am Weltschmerz zerbrechender Künstler.</p>
<p>Typisch deutsch die brave, beinahe eindimensionale Inszenierung, aber weit weniger störend als sonst. Trotzdem alles wunderbar, und der überaschendste, befriedigendste Schluss den man sich denken kann.</p>
<p>Die Geschichte des Liedes &#8220;Gloomy Sunday&#8221; ist authentisch. Es wurde 1933 von Rezsô Seress in Ungarn komponiert, mit Text von László Jávor. Die Stimmung des Liedes von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung führte angeblich in Ungarn zu mehreren Selbstmorden, daher der Spitzname &#8220;Suicide Song&#8221;. Es gibt unter Anderem Versionen von Billie Holliday, Loreena McKennitt, Heather Nova und Björk.</p>
<p><a href="http://us.imdb.com/Title?0238380">IMDB: Gloomy Sunday</a><br />
<a href="http://www.google.com/search?q=Gloomy+Sunday">Google Suche: Gloomy Sunday</a></p>
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