Kategorie 'Film, TV'

Beauty and the Geek

Grade die erste Episode von Beauty and the Geek angeschaut — und bin begeistert. Bin zufällig drüber gestolpert, und hatte hinter dem Titel eher ne Sitcom vermutet als das als was es sich herausstellte: ne neue Reality-Gameshow. Seit letzter Woche auf WB.

Sendungsinhalt ist ein clash of cultures: “It all starts with seven women who are academically impaired. Next, add seven men who are brilliant but socially challenged.” Im Laufe der Sendung wird getestet: Buchstabieren, Tanzen, Geographie, Popkultur-Wissen. “During these competitions, the geek must try to pass his brains onto the beauty, while the beauty tries to pull the game out of the geek. They’re so far apart on the social spectrum that they’re practically different species, but if they make it to the end, they could both walk away gifted and gorgeous.”
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Hotel Ruanda (2005)

Freunde von mir sagten, sie wollen da nicht rein, weil sie keine Lust auf Filme hätten, die schwer zu verdauen seien. Vorher dachte ich: Kann doch nicht so schlimm sein. Danach dachte ich: Ich kann sie verstehen. Was einen dennoch nicht davon abhalten sollte, sich “Hotel Ruanda” (Hotel Rwanda) anzuschauen.
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Fahrenheit 9/11 (2004)

Die Vorführung war natürlich fast ausverkauft, hat dieser Film doch jede Menge Presse bekommen. Ich denke, der Film ist wichtig für die Amerikaner. Er ist in gewohnter Michael Moore Manier auch gut gemacht. Aber irgendwie hat er nicht dieselbe schöne Erzähllinie wie etwa Bowling for Columbine.
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Shrek 2 (2004)

Wie erwartet witzig. Lohnt sich zu sehen. Im Vergleich muss man dennoch sagen, dass der erste Teil besser war. In Shrek 2 gibt es viele “Depri-Szenen”, in denen Shrek unzufrieden mit der Situation ist (Whiner!). Nach dem dritten Mal ging’s mir ein bisschen auf die Nerven.
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Spiderman 2 (USA 2004)

Auf jeden Fall besser als der erste Teil. Warum? Weil nicht die typische Action im Vordergrund steht, sondern Peter Parkers Konflikt um seine zwei Leben. Dieser Konflikt kommt ganz gut zum Ausdruck, nur leider finde ich die Auflösung des Konflikts ziemlich platt (”wir brauchen halt ‘nen Helden!”). Gut ist auch, dass man ein paar Dinge sieht, die man sich schon im ersten Teil gewünscht hätte (ich muss so abstrakt schreiben, um nicht den Film zu versauen).
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The Day After Tomorrow (USA 2004)

Toller Katastrophenfilm von Roland Emmerich. Über die Handlung muss man sicher kaum was berichten, wurde schließlich äußerst intensiv in diversen Medien behandelt: Auf einmal kommt die große Klimakatastrophe, und den wenigen Wissenschaftlern dies vorausahnen glaubt keiner, bis es dann bereits zu spät ist. Dazwischen menschliche Dramen, tragische Tode, einsame Helden und das Zusammenhalten in der Not.
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Eternal Sunshine of the Spotless Mind (2004)

Diesen Film sollte man schon gesehen haben. Auch wenn man normalerweise Jim Carrey, Kate Winslet, Kirsten Dunst, Mark Ruffalo, Elijah Wood oder Tom Wilkinson nicht mag. Besonders Jim Carrey erscheint hier erstaunlich anders als sonst. Ich war mit Leuten im Film, die Carrey hassen und ihn in diesem Film sogar sympathisch fanden.
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Kalender Girls (2003)

Hey, schon lange nichts mehr geschrieben hier! Was ist denn los in Amstertamm? Ok, dann schreib ich eben was. Hab mir gestern den Film “Kalender Girls” angeschaut, weil mir ein Kollege sagte, er sei gut. Und er ist auch gut. Kann ich getrost weiterempfehlen. Natürlich ist es kein Filmerfilm (im Sinne von Muckermucke) und auch kein Meilenstein in der Filmgeschichte, aber muss denn jeder Film so sein? Nein.
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Ichi the Killer (JP 2001)

Abgefahrener Jakuza-Splatter von Takashi Miike (”Audition”). Saugeiles Intro, sehr schön anzusehn. Überhaupt sehr eigenständige visuelle Ausdrucksmittel, v.a. in Zwischensequenzen. Scheinbar unzählige interessante Handlungsstränge. Die Kerngeschichte um Ichi verleiht dem Film trotz allen Splatters und aller Gewalt eine schöne emotionale Qualität, ist auch schön gespielt. Ab der Mitte wird es richtig raffiniert, mit Rückblenden, Parallelismen, Widersprüchen und “Kurzschlüssen” in der Logik. Blindmachende Abhängigkeiten durch Beziehungen/Freundschaften/Zugehörigkeit. Manipulation. Trieb. Ängste. Unterdrückung. Ereignisketten. Zufall und Gesetzmäßigkeiten. Sehenswert, aber stellenweise nichts für zarte Gemüter.

Gloomy Sunday (D 1999)

Budapest in den Dreißigern, László Szabó (Joachim Król) und Ilona Várnai (Erika Marozsán) führen ein Restaurant. Ihr Pianist András Aradi (Stefano Dionisi) schreibt aus Verehrung ein Lied für Ilona: Das Lied vom traurigen Sonntag. Das Lied wird bekannt, und damit auch das Restaurant. Als der Krieg ausbricht wird der deutsche Hans Eberhard Wieck (Ben Becker), ein Stammkunde des Restaurants, NS-Direktor für Budapest — was pikant ist, denn László ist Jude.
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