Camp Kleister II

Weitere Bilder von Camp Kleister, der Plakatkunst-Ausstellung im Friedrichshain (siehe Teil I).

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4 Kommentare

  • das problem was ich bei der aktion sehe ist, daß dadurch werbung für werbeflächen gemacht wird. es wird den leuten wieder beigebracht hinzusehen. morgen werden die leute an gleicher stelle wieder bombardiert mit ersatzwünsche herstellenden werbebotschaften und ihr habe dafür gesorgt, daß sie aus ihren bunkern herausgekommen sind.

    was noch subversiv war als werbeplakate entstellt wurden wird systembejahend. und ich nehme an ihr wollt nicht supermarktdekoration machen sondern kunst. daher gilt es sowas frühzeitig konzeptionell abzufangen
    .

  • im gespräch gestern hat auch jemand den scherz gemacht dass es die leute letztendlich dazu bringt aufmerksamer die plakate anzuschauen… ;)
    die jungs haben natürlich auch nen theoretischen überbau zum thema formuliert, nachzulesen hier: http://www.genausoundanders.de/main.php?subjekt=oben0_2_1

    btw schöne seite — http://sum1.onreact.com/ — werd mal ab und zu vorbeischauen.

  • ja, die analyse ist schon stimmig aber die konsequenz daraus unzureichend oder nur der erste schritt. der nächste wäre etwa eine zurückeroberung des raumes, nicht nur ein temporärer austausch, sondern aufstellen von eigenen tafeln oder dergleichen oder bemalen von ganzen häusern. ende der 80er ist es der massiven graffiti-präsenz in westberlin zum beispiel gelungen extra dafür geschaffene graffitti-malwände den wohnungsgesellschaften abzuringen.

    danke fürs kompliment, aber es ist eher quick and dirty, allein die verlinkten inhalte sind das schöne.

  • btw. “ich nehme an ihr wollt…” — nur ums klarzustellen: wir sind nur durch die straßen gezogen und haben fotos gemacht. keine verbindung zu den künstlern.