Kneipe: Fire Bar, Krausnickstr. 5, Mitte
Ich hatte die Hoffnung auf Mitte bereits aufgegeben, da lädt mich jemand in die Fire Bar ein.
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Ich hatte die Hoffnung auf Mitte bereits aufgegeben, da lädt mich jemand in die Fire Bar ein.
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Ich weiß, ich weiß. Italienische Restaurants gibt es viele in Berlin. Und es gibt wohl auch viele gute. Aber bei Stella Alpina bin ich oft (ca. einmal pro Woche) und ich freue mich jedes Mal schon stundenlang darauf!
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Das Via Nova ist nicht gerade die szenigste Kneipe. Im Gegenteil, ich persönlich fand’s hart an der Grenze zu spießig. Dennoch gibt es hier eine riesige Auswahl an italienischen Gerichten. Diejenigen von uns, die etwas aßen, fanden das Essen sehr lecker. Das Personal ist nett und unaufdringlich. Der Heiße-Schokolade-mit-Sahne-Index liegt bei EUR 2,40. Normal.
Abgefahrener Jakuza-Splatter von Takashi Miike (”Audition”). Saugeiles Intro, sehr schön anzusehn. Überhaupt sehr eigenständige visuelle Ausdrucksmittel, v.a. in Zwischensequenzen. Scheinbar unzählige interessante Handlungsstränge. Die Kerngeschichte um Ichi verleiht dem Film trotz allen Splatters und aller Gewalt eine schöne emotionale Qualität, ist auch schön gespielt. Ab der Mitte wird es richtig raffiniert, mit Rückblenden, Parallelismen, Widersprüchen und “Kurzschlüssen” in der Logik. Blindmachende Abhängigkeiten durch Beziehungen/Freundschaften/Zugehörigkeit. Manipulation. Trieb. Ängste. Unterdrückung. Ereignisketten. Zufall und Gesetzmäßigkeiten. Sehenswert, aber stellenweise nichts für zarte Gemüter.
Genug von immer neuen In-Bars mit DJs, die die neueste elektronische Musik auflegen? Genug von Mojitos und Latte Macchiatos? Genug von Adidas-Jacken-Trägern mit Puma-Taschen und Britpop-Frisuren? Genug von der “Szene”?
Eine Gruppe von Berlinern, die das alles satt haben, weil es ihnen nichts mehr gibt, hat sich aufgemacht, die Eckkneipen Berlins zu erkunden. Und sie haben dabei mächtig Spaß. Gestern war ich zum ersten Mal dabei beim Extreme Eckkneiping.
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Das Restaurant Monsieur Vuong ist ja schon relativ bekannt. Und sehr oft ist es ziemlich voll (man liest sogar, dass hier ab und zu richtige Schlangen vor dem Restaurant stehen, wie man es von den USA kennt). Ich war am Samstag dort zum Essen und habe mich gefragt, was ihr Geheimrezept ist. Hier meine Vermutungen:
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Die 8mm Bar befindet sich gegenüber der U-Bahn-Station Senefelder Platz und so bin ich da schon öfter vorbeigelaufen. Abends sieht es von außen öfter voll aus, die Scheiben sind meist so beschlagen, dass man nicht so richtig sieht, was drinnen vor sich geht. Es sieht so aus, als ob der Laden beliebt ist. Am Freitag war ich zum ersten Mal selbst drinnen.
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Budapest in den Dreißigern, László Szabó (Joachim Król) und Ilona Várnai (Erika Marozsán) führen ein Restaurant. Ihr Pianist András Aradi (Stefano Dionisi) schreibt aus Verehrung ein Lied für Ilona: Das Lied vom traurigen Sonntag. Das Lied wird bekannt, und damit auch das Restaurant. Als der Krieg ausbricht wird der deutsche Hans Eberhard Wieck (Ben Becker), ein Stammkunde des Restaurants, NS-Direktor für Budapest — was pikant ist, denn László ist Jude.
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