Monatsarchiv für September, 2003

Try Seventeen (USA 2002)

“The story of a young man who enters college only to discover that he can learn more about life and love from his neighbors in the apartment building where he lives.”

Mit Elijah Wood, Franka Potente, etc.

Grauenhaft. Harmlose unoriginelle Komödie, hoffnungslos albern. Mischung aus “Feelgood”- und Weirdo-Film, aber misslungen. Für Menschen (Jungs) die sich insgeheim wünschen dass ihnen alles zufliegt. Total chaotische und unmotivierte Wechsel, uninteressante Schauspieler, grauenhafte Dialoge, Stilmitteleinsatz der nicht mal mehr als klischeehaft bezeichnet werden kann. Die guten Seiten? Hm, besser als zwei Stunden auf eine Wand starren. Ach ja, Scheißmusik. Vermutlich Franka Potentes bisher schlechtester Film. Über Herrn Woods Portfolio hab ich keine Übersicht, aber ich vermute mal bei ihm ist eh nicht viel mehr drin als aus Knopfaugen diesen leicht überforderten Blick zu sporten der seine Szenen in LOTR so prägt.

Wer finanziert sowas?

IMDB: Try Seventeen
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Lichter III – Kante

Noch mehr nicht-Gegenständliches mit der Digicam.

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Equilibrium (2002)

Mit Christian Bale. Der Anfang besteht einzig aus Klischees des dystopischen Films: Naziuniformen, systematische militärische Verfolgung Nichtangepasster, Spaltung in Ober- und Untermenschen, graue Aufnahmen von Menschenmassen, Massenkundgebungen, eine Droge zur Unterdrückung menschlicher Impulse, hierarchische Machtstrukturen, Einteilung der Welt in bezifferte Zonen, das Aufbäumen der Verfolgten, Effektivität als moralisches Leitbild, technisierte Sprache.

Anleihen bei 1984, Fahrenheit 451, Brave New World. Religiöser Charakter des vereinheitlichten Systems, Einheit von Moral, Gesetz, Religion. Verdichtung christlich-religiöser Symbolik bis hin zur Hexenverbrennung.

Letztendlich wird der Film von zwei Dingen getragen: Christian Bale und derben, pointierten Kampfmoves. Nett.

IMDB: Equilibrium
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Comics online

Ein Slashdot-Artikel veranlasste mich kürzlich eine halbe Nacht lang das Netz nach Comic-Bezogenem zu durchsuchen, ausgehend von Scott McClouds umfangreicher Homepage, scottmccloud.com. Web Comics, Eingescanntes, Fanseiten, Sekundärliteratur. Kleiner Auszug hier.
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Lichter II – Nebel

Mehr nicht-Gegenständliches mit der Digicam.

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Trouble Every Day (2001)

Unglaublicher Film. Fragmentarische Szenen, wechselnde Handlungsstränge, eine Vielzahl an Andeutungen die sich am Ende beinahe zu einer vollständigen Geschichte verdichten. Stellenweise unglaublich gewalttätig, Verbindung aus Sexualität und Gewalt. Kaum Dialog, erzählt wird durch Emotion, Blicke, Symbole, Bilder statt durch das Gespräch.
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Raising Victor Vargas (2002)

Whow. Junge Hispanics in der Lower East Side New Yorks, Freundschaft, Coolsein und Mädels erobern. Strenggläubig katholische Großmutter erzieht die Enkel. Dann Drama. Großartig. Natürliche Schauspieler, schöne Handlung. Aufregend wie die verschiedenen Charaktere sich entwickeln, Konflikte entstehen, Auswege. Und die schönste Liebesgeschichte die ich seit langem gesehen habe. Ganz einfach erzählt, geht unter die Haut. Und viel zu schnell zu Ende.

IMDB: Raising Victor Vargas
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Down With Love (2003)

Liebesgeschichte zwischen einem weiberjagenden Starjournalisten und einer frühfeministischen Autorin in NYC 1963. Mit Renée Zellweger und Ewan McGregor, dazu David Hyde Pierce und Sarah Paulson. Wiederaufleben der lebenslustigen amerikanischen Großstudio-Produktionen aus einer anderen Zeit, als das Hollywood-Fließband noch harmlos-glamouröse Liebeskomödien mit Bigband-Musik produzierte statt drögen Actionreißern.
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Lichter I – blau

Nicht-Gegenständliches mit meiner neuen Powershot A70.

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Kneipe: Fargo, Grünberger Str. 77, Friedrichshain

Wir waren ja alle da zu J’s Geburtstag. Damals dachte ich, ich würde hier nicht mehr hinkommen. Nicht, weil das Fargo nicht nett ist. Im Gegenteil. Aber es ist einfach nicht die trendige Kneipe, in der man ab jetzt regelmäßig abhängt. Naja, und am Wochenende bekam ich einen Anruf: “Wir sind im Fargo, komm doch vorbei!”
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